Vorsorge

Krebsfrüherkennung ist in jedem Lebensalter wichtig!

 

Als gesetzlich Krankenversicherte haben Sie Anspruch auf die nachfolgend aufgeführten und von Ihrer Krankenkasse zu erstattenden Vor­sorgeleistungen:

  • Von Beginn des 20. Lebensjahres an wird der Unterleib ertastet und Untersuchungsmaterial vom Muttermund mittels Spiegeleinstellung (sog. Zellabstrich) entnommen. Bis zum 25. Lebensjahr kann ein Chlamydienscreening aus dem Urin erfolgen. 
  • Zusätzlich erfolgen vom Beginn des 30. Lebensjahres an das Abtasten der Brustdrüsen und der zugehörigen Lymphknoten.
  • Ab dem 50. Lebensjahr gehören die Tastuntersuchung des Enddarmes sowie ein Schnelltest auf versteck­tes Blut im Stuhl (ab dem Alter von 55 bis 69 Jahre alle 2 Jahre) zur Krebsvorsorgeuntersuchung. Über ein bundesweites Einladungssystem zum Mammographie-Screening hat jede Frau zwischen 50 und 69 Jahren die Möglichkeit, alle 2 Jahre eine Röntgenuntersuchung der Brustdrüse wahrzunehmen. 

Weitere  Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung, die zu einer höheren Sicherheit führen und nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten sind, können sinnvoll sein.

 

Wir werden Sie gerne beraten, welche Maßnahmen in Ihrem Fall für Sie speziell empfehlenswert sind.

 

 

  • Ein Frühstadium von Eierstockkrebs oder Gebärmutterhöhlenkrebs ist nicht tastbar. Durch die vaginale Ultraschalluntersuchung können Veränderungen in diesen Organen oftmals sichtbar gemacht werden.
  • Im Laufe ihres Lebens erkrankt jede 8. bis 10. Frau an Brustkrebs. Daher empfehlen wir Ihnen folgende vor­beugende Untersuchungen:
  • Selbstuntersuchung 1x im Monat.
  • Tastuntersuchung der Brust durch den Gynäkologen einmal im Jahr.
  • Mammographie in regelmäßigen Abständen, je nach Ausgangsbefund und Familienvorgeschichte.
  • Ultraschalluntersuchungen der Brust.

Diese Untersuchungen können den Brustkrebs nicht verhindern, ihn jedoch so früh wie möglich feststellen. Mittels Mammographie und Ultraschall­untersuchung der Brust können kleinste, noch nicht tastbare Knoten festgestellt werden.
Um Ihre persönliche Vorsorge optimal zu gestalten, sollte ab dem 40. Lebensjahr nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Senologie abhängig vom Tastbefund die Ultraschall­diagnostik hinzugezogen werden. 

  • Der immunologische Stuhltest auf verborgenes Blut bietet gegenüber den bekannten Testbriefchen einige Vorteile:
    • Er spricht auf geringere Blutspuren an, so dass eine Darmveränderung früher auffallen kann.
    • Es können auch höher gelegene Blutungsquellen im Dünn- und Dickdarmbereich erfasst werden.
    • Vor der Stuhlgewinnung muss keine besondere Diät beachtet werden.
  • Die empfohlene Krebsvorsorgeuntersuchung mit dem jährlichen Zellabstrich stellt eine hervorragende Methode zur Früherkennung von Zellveränderungen am Gebärmutterhals dar. Wie jede Methode kann Sie jedoch keine 100%ige Sicherheit gewährleisten. Noch bevor Zellver­änderungen zu beobachten sind, kann mittels Testung auf HPV der Nachweis von Hochrisikoviren erbracht werden.

Humane Papillomaviren (HPV) gehören zu den häufigsten Verursachern von Infektionen im Genitalbereich und werden sexuell übertragen. Bestimmte Typen dieser Viren spielen eine entschei­dende Rolle bei der Entstehung des Gebärmutterhalskrebses und seiner Vorstufen. Da diese Infektion oft keine Beschwerden auslöst, hilft ein hochmodernes Verfahren mittels DNA-Technologie die Viren aus einem Abstrich vom Gebärmutterhals nachzuweisen. Bei Nachweis von HPV profitieren Sie von engmaschigen Kontrollen mittels Zellabstrich vom Gebärmutterhals.

  • Eine Chlamydieninfektion ist eine der häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten. Auf Grund der möglichen Folgen und Komplikationen sollte sie ernst genommen und behandelt werden.

Erreger ist Chlamydia trachomatis, ein bakterienähnliches Kleinstlebewesen. Eine Infektion macht anfangs selten oder nur geringe Beschwerden in Form von leichtem Ausfluss, Brennen beim Wasserlassen, Druckgefühl in der Blase und neu aufgetretenen Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Nach Ausschluss anderer Ursachen für solche Symptome ist ein Urintest oder Abstrich zum Nachweis einer Chlamydieninfektion zu empfehlen. Als Folgen einer unbehandelten Infektion sind immer wiederkehrende Blasenentzündungen und Unterbauchbeschwerden möglich. Bei einer aufsteigenden Infektion kann es zu Eileiterverklebungen und infolge dessen zu Eileiterschwangerschaften oder unerfülltem Kinderwunsch kommen. 

 

 Dieses Plus an Leistung optimiert Ihre Vorsorge.

Dr. med. Julia El Barbari

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

 

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